Dein erstes Yu-Gi-Oh!-Deck bauen: Schritt für Schritt

Seit den 2000ern raus oder nie gespielt? So baust du aus deinen Karten ein spielbares Yu-Gi-Oh!-Deck: 40 Karten, Archetypen, Extra Deck, Fallen und typische Fehler.

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Viele haben Yu-Gi-Oh!-Karten gesammelt, als die Serie im Fernsehen lief, aber nie ein eigenes Deck gebaut. Dieser Ratgeber führt dich in 7 Schritten von „ich habe Karten“ zu „ich habe ein spielbares Deck“. Du brauchst kein Vorwissen.

Yu-Gi-Oh! in einer Minute

Was du als Wiedereinsteiger wissen solltest

Schritt 1: Wie willst du spielen?

Schritt 2: Wähle einen Archetyp

Ein Archetyp ist eine Kartenfamilie mit gleichem Namensteil, deren Karten sich gegenseitig suchen und verstärken, zum Beispiel alles rund um den Blauäugigen w. Drachen (Blue-Eyes) oder den Dunklen Magier (Dark Magician). Ein Deck aus einem Archetyp ist für Anfänger am einfachsten, weil die Karten zusammenpassen.

Schau in deiner Sammlung, von welcher Familie du die meisten Karten hast, und bau das Deck darum herum.

Schritt 3: 40 Karten, nicht mehr

Erlaubt sind 40 bis 60 Karten im Main Deck. Nimm genau 40. Je kleiner das Deck, desto öfter ziehst du deine besten Karten. Jede Karte darf höchstens 3 Mal im Deck sein, Main, Extra und Side Deck zusammengezählt.

Schritt 4: Das Gerüst für 40 Karten

TeilAnzahlWofür
Monster16 bis 22dein Archetyp, vor allem Stufe 4 und niedriger
Zauber10 bis 16suchen, ziehen, Monster entfernen
Fallen4 bis 10den Gegner im eigenen Zug stören
Extra Deckbis 15Fusions-, Synchro-, Xyz- und Link-Monster

Halte die meisten Monster auf Stufe 4 oder darunter. Monster, die einen Tribut brauchen, liegen sonst oft nutzlos auf der Hand. 2 bis 4 starke große Monster reichen.

Schritt 5: Karten, die in fast jedes Deck passen

Schritt 6: Lieber 3 gleiche als lauter Einzelstücke

Deine wichtigsten Karten gehören 3 Mal ins Deck. Dann ziehst du sie auch wirklich. Ein Deck aus 40 verschiedenen Karten spielt sich jedes Mal anders und selten gut.

Schritt 7: Testen und anpassen

Die Abkürzung: ein Structure Deck als Vorlage

Konami bringt regelmäßig Structure Decks heraus: fertige Decks zu einem Archetyp, die sofort spielbar sind. Die Kartenlisten stehen online. Füg so eine Liste bei TCG-Completist ein und sieh nach, was davon schon in deiner Sammlung liegt. Ein bewährter Trick: Aus 2 bis 3 gleichen Structure Decks wird ein richtig starkes Deck, weil du die besten Karten dann 3 Mal hast.

So hilft dir TCG-Completist

  1. Öffne im Konto-Menü 🃏 Decks und klick auf „Neues Deck“. Wähle Yu-Gi-Oh! als Spiel.
  2. Füge eine Liste ein, zum Beispiel „3 Ash Blossom & Joyous Spring“. Überschriften wie „Extra Deck“ und „Side Deck“ werden erkannt. Nutze die englischen Kartennamen.
  3. Du siehst sofort, welche Karten du schon hast, welche fehlen und was der Rest ungefähr kostet. Jede Seltenheit zählt.
  4. Willst du eine Karte in einer bestimmten Seltenheit spielen, legst du den Druck mit einem Klick fest. Fehlende Karten setzt du mit einem Klick auf die Wunschliste.

Der Deckbau ist kostenlos.

Die 5 häufigsten Anfängerfehler

  1. Zu viele Karten. 40, nicht 60.
  2. Zu viele große Monster. Tribute kosten dich Karten.
  3. Kein roter Faden. Lieber ein Archetyp als lauter starke Einzelkarten.
  4. Lauter Einzelstücke. Die wichtigsten Karten 3 Mal.
  5. Keine Antworten. Ohne Karten zum Entfernen und Stören verlierst du gegen jedes starke Monster.

Mehr braucht es für dein erstes Deck nicht. Bau es, spiel es und verbessere es nach jeder Runde.

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