Sammlung scannen statt abtippen

Karten mit der Handy- oder Webcam-Kamera erfassen: Einzelscan, Serienmodus für ganze Stapel, und die Kniffe, die die Erkennung zuverlässig machen.

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Eine Sammlung von Hand zu erfassen ist die undankbarste Arbeit am ganzen Hobby: Karte anschauen, Namen suchen, Set suchen, abhaken, und das ein paar hundert Mal. Mit dem Kartenscanner hältst du die Karte stattdessen vor die Kamera und bestätigst den Treffer. Für Magic, Pokémon, Yu-Gi-Oh!, Lorcana, One Piece, Star Wars: Unlimited, Riftbound, Flesh and Blood, Digimon, Gundam und Dragon Ball Super Fusion World, am Handy genauso wie am Rechner mit Webcam.

Was du brauchst

Ein Konto bei TCG-Completist und eine Kamera, mehr nicht. Am Handy nimmst du die Rückkamera, am Rechner eine Webcam; wenn beides fehlt, kannst du auch ein vorhandenes Foto auswählen. Die Erkennung läuft auf unserem Server, es muss also nichts installiert werden.

Einzeln oder als Stapel

Der Scanner kennt zwei Betriebsarten:

Für das Erfassen einer gewachsenen Sammlung ist der Serienmodus gedacht: Karte zeigen, aufs Bild tippen, nächste Karte. Scannst du dieselbe Karte mehrmals, zählt der Stapel die Menge automatisch hoch, statt einen zweiten Eintrag anzulegen.

So wird die Erkennung zuverlässig

Der Server sucht die Karte im Kamerabild, zieht sie gerade und vergleicht Titel, Infozeile und Artwork mit der Kartendatenbank. Vier Dinge entscheiden darüber, ob das auf Anhieb klappt:

Wenn mehrere Karten in Frage kommen

Manche Motive gibt es mehrfach. Dann zeigt der Scanner dir die Kandidaten statt zu raten:

Ob du eine Karte als Normal oder Foil einträgst, entscheidest du selbst, das sieht der Scanner der Karte nicht zuverlässig an.

Wenn gar nichts gefunden wird

Dann bietet dir die Seite ein Eingabefeld für den Kartennamen an, tippe ihn ein und such die Karte darüber. Das ist auch der schnellste Weg bei stark gespielten, verschmutzten oder ungewöhnlich beleuchteten Karten.

Unter dem Ergebnis steht außerdem ein kleiner Diagnose-Kasten mit dem, was der Server gelesen hat: erkannter Titel, Infozeile, Schärfe, Spiegelung, und eine Scan-ID. Wenn dir etwas dauerhaft falsch erkannt wird, nenne uns diese ID; damit lässt sich der Fall nachvollziehen.

Was mit dem Kamerabild passiert

Das Bild wird für die Erkennung an unseren Server geschickt und dort verarbeitet, gespeichert wird es nicht. Es dient ausschließlich dazu, die Karte zu bestimmen. Scannen ist kostenlos und in der Menge nicht begrenzt.

Sehr große Sammlungen

Hast du deine Karten bereits in einer anderen App oder als Liste erfasst (etwa ManaBox, Delver Lens, Deckbox oder als Cardmarket-Export), ist der Import der schnellere Weg: eine Datei hochladen statt tausend Karten zu scannen. Der Scanner spielt seine Stärke dort aus, wo es keine Liste gibt: bei der Schuhkartonsammlung, bei Neuzugängen und beim Auflösen von Doppelten-Stapeln.

Und danach geht es weiter wie gewohnt: Set öffnen, Lücken sehen, Fehlendes nachkaufen, wie im Ratgeber Ein Set vervollständigen beschrieben.

89 alte Magic-Karten eingescannt – und eine ist 11 € wert
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