Kartenzustand & Grading: NM, EX, GD einfach erklärt
Was Mint, Near Mint, Excellent, Good und Played bedeuten, und wie du beim Nachkauf den richtigen Zustand wählst.
Was Mint, Near Mint, Excellent, Good und Played bedeuten, und wie du beim Nachkauf den richtigen Zustand wählst.
Beim Kauf einzelner Karten begegnet dir überall eine Zustandsangabe. Sie entscheidet über den Preis, und darüber, ob du bekommst, was du erwartest. Hier die gängigen Stufen, wie sie u. a. Cardmarket verwendet.
Prüfe bei teuren Karten immer, ob der Händler Fotos anbietet, und lies die Kommentare zur Karte. Häufige Schwachstellen sind: weiße Stellen an den Kanten (Whitening), verrundete Ecken, Kratzer auf Foils und ein sichtbar schiefer Druck (Centering). Bei Yu-Gi-Oh!-Karten ist zusätzlich das typische Warping mancher Serien zu beachten.
Für eine Sammlung nach Sammelnummern, die vor allem vollständig sein soll, sind Excellent oder Good oft die klügste Wahl: optisch ordentlich, aber spürbar günstiger als Near Mint. Für Chase-Karten, Foils und alles, was du langfristig im Wert halten willst, lohnt sich Near Mint. Ein professionelles Grading (z. B. PSA, BGS) mit versiegelter Kapsel und Notenskala 1–10 ist dagegen nur für besonders wertvolle Einzelstücke sinnvoll, für den normalen Set-Aufbau ist es nicht nötig.